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Stiftung St. Franziskus


Menschen mit besonderem Hilfebedarf darin zu unterstützen und zu begleiten, ihr Leben zu gestalten, ihre Fähigkeiten zu entfalten, ihr persönliches Lebensglück zu gewinnen – unter dieser Zielsetzung arbeiten heute rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn in verschiedenen sozialen Einrichtungen und Diensten. Sie führen auf caritativem Gebiet das Erbe des Klosters Heiligenbronn fort.

Heiligenbronn ist dabei nach wie vor Quelle und Hauptsitz der inzwischen an elf Standorten verbreiteten Stiftung St. Franziskus, von Tübingen bis Villingen-Schwenningen und vor allem in den Kreisen Rottweil und Tuttlingen. In Heiligenbronn selbst arbeiten 475 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mehr als 500 Menschen mit Sinnes- und Mehrfachbehinderungen finden hier ihr pädagogische Förderung, ihre Arbeit und auch ihre Heimat.

Die Verbindung zum Franziskanerinnenkloster ist nicht nur eine historische, sondern eine sehr lebendige. Mit den 70 Schwestern der Ordensgemeinschaft wird in diesem Jahr auch gemeinsam das 150-jährige Klosterjubiläum gefeiert. Bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 1. Juli, ist die Bevölkerung zu einem Blick in die verschiedenen Einrichtungen der Stiftung St. Franziskus, aber auch in die Klosterräume eingeladen. Eine geschichtliche Ausstellung „Von der Quelle bewegt“ wird vom 13. Juni bis 21. Oktober die Geschichte des Ortes Heiligenbronn und seines Klosters erlebbar machen.

Seit 150 Jahren also ist Heiligenbronn ein Zentrum des christlichen Glaubens und der christlichen Liebe. Die seit 15 Jahren bestehende Stiftung, der das Kloster seinen sämtlichen Grundbesitz übertragen hat, konnte mit Hilfe öffentlicher Fördermittel inzwischen auch viele Gebäude sanieren und einige neu bauen. Wo fast 1.000 Menschen leben, arbeiten, lernen und spielen, erfordert dies natürlich einen entsprechenden Raumbedarf. Gerade im Hinblick auf die zunehmende Aufnahme von mehrfach behinderten Menschen waren Sanierungen, Um- und Neubauten erforderlich.

Bei insgesamt 28 Gebäuden in Heiligenbronn und sieben weiteren im Stadtgebiet für Außenwohngruppen, die von der technischen Verwaltung der Stiftung St. Franziskus betreut werden, sind die Stadtwerke Schramberg auf dem Energiesektor ein wichtiger Partner. Die Stiftung hat 2006 von den Stadtwerken 6,6 Millionen Kilowattstunden Gas, 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom und 34.000 Kubikmeter Wasser bezogen. Außerdem speiste die Stiftung aus ihren Photovoltaikanlagen noch 30.000 Kilowattstunden Strom ins Netz zurück. Gerade für die technische Versorgung hat die Stiftung in den vergangenen Jahren mit dem Neubau des Wirtschaftsgebäudes Elisabetha-Glöckler-Haus viel investiert. Dort ist auch die Fernheizung für die Stiftungsgebäude untergebracht.

Bei den Stiftungseinrichtungen in Heiligenbronn liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von hör- und sehgeschädigten Menschen, angefangen von der Frühförderung bis hin zur Seniorenbegleitung. Die Stiftung gliedert sich am Hauptsitz Heiligenbronn in das Förderzentrum Sehen mit der Schule für Blinde und Sehbehinderte, das Förderzentrum Hören und Sprechen mit der Schule für Hörgeschädigte, die Behindertenhilfe Erwachsene mit der Werkstatt, den Blindenwerkstätten und Wohngruppen, den Bereich Verwaltung-Wirtschaft-Technik sowie die Stiftungsverwaltung.