Wasserwerk Eichbach

Bild Ultrafiltrationsanlage Wasserwerk Eichbach
Wassermeister Martin Pfundstein ist zufrieden: die neue Ultrafiltrationsanlage hat mit der Befüllung des Freibades den ersten Hätetest bestanden und arbeitet bislang ohne Beanstandungen.

Bild Wasserleitungen im Wasserwerk Eichbach
Auf dem neuesten Stand ist nach der Modernisierung die Technik im Wasserwerk Eichbach. Rund 250 Kubikmeter Wasser liefert die Anlage am Tag.
Neue Technik sorgt für beste Qualität

260.000 Euro haben die Stadtwerke Schramberg in das Wasserwerk Eichbach in Tennenbronn investiert – denn seit mehreren Jahren schon hatte das Gesundheitsamt die Wasserqualität
beanstandet. Eine neue Ultra-Filtrationsanlage beseitigt jetzt die Verunreinigungen im Trinkwasser,
erste Bewährungsprobe war die Befüllung des Freibades. „Die Anlage hat diesen Test hervorragend
bestanden“, betont Christoph Huber, Technischer Leiter der Stadtwerke. Immerhin 2000 Kubikmeter Wasser wurden durch die neue Filteranlage gepumpt – ohne Beanstandungen.

Mehrere Sanierungsmaßnahmen stehen in der Wasserversorgung im neuen Stadtteil an – eine der wichtigsten war der Einbau einer zusätzlichen Aufbereitungsstufe im Wasserwerk Eichbach. Versorgt wird dieses von der Wiesenquelle, der Weiherquelle und der Waldquelle, die jedoch alle kein hygienisch einwandfreies Wasser liefern. Deshalb bestand bereits seit 2003 die Forderung nach
einer besseren Reinigungsqualität im Wasserwerk. Untersuchungen durch das Institut Dr. Jäger hatten ergeben, dass das Quellwasser zeitweise stark mit Kolonienzahlen, E-Kolie und Clostridien belastet und sogar eingetrübt war. Eingeleitete Maßnahmen zur Reduzierung der Verunreinigung
hatten nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Vor der Sanierung wurde das Quellwasser in einer Ozonanlage aufbereitet, deren Ablaufschema nicht mehr der aktuellen Trinkwasserverordnung entspricht. Jetzt fließt das Quellwasser zuerst durch einen Entsäuerungsfilter und danach durch die Ultra-Filtrationsanlage. Die neue Ultra-Filtrationsanlage dient zur physikalischen und bakteriologischen Reinigung. So können Verunreinigungen wie Schwebepartikel entfernt sowie Trübungen, Algen, Bakterien, Viren und anderes zurückgehalten
werden. Die Anlage bereitet bis zu maximal 36 Kubikmeter Wasser pro Stunde auf – die Abgabemenge des Wasserwerks Eichbach liegt bei rund 250 Kubikmetern am Tag.

Konzipiert ist die neue Anlage für einen automatischen Betrieb einschließlich sämtlicher  Einrichtungen der Reinigung. „Über unser Fernüberwachungssystem können wir von den  Stadtwerken in Sulgen aus die Ultrafiltration und alle Reinigungsschritte überwachen und bei
Bedarf sogar ferngesteuert eingreifen“, so Huber. Dies dient sowohl der Betriebssicherheit der Anlage als auch der Versorgungssicherheit der Tennenbronner Wasserversorgung. Sollte tatsächlich einmal eine Störung auftreten, geht eine entsprechende Meldung in der Leitzentrale der Stadtwerke ein und die Mitarbeiter können sofort reagieren.

Eine besondere Herausforderung gab es während des etwa vierwöchigen Umbaus der  Trinkwasseraufbereitungsanlage im Eichbach: Die Belieferung der Bürger musste dauerhaft sowohl qualitativ als auch quantitativ sichergestellt werden. Dies ist den Stadtwerken auch gelungen. Der
Umbau des Wasserwerks ist ein erster Schritt die Wasserversorgung im Stadtteil Tennenbronn zu modernisieren.

(Quelle Stadtwerker 3/07)

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