Wasserwerk Brambach

Bild Wasserbehälter Brambach
Das Wasserwerk Brambach: Nach 40 Jahren stehen wichtige Sanierungen an.

Bild aöte Steuerungstechnik Wasserwerk Brambach
Auch die Steuerungstechnik wird auf den neuesten Stand gebracht.

Bild Schild Wasserwerk Brambach
Sanierung im Brambach kostet rund eine Million Euro
Investitionen auch in Kanalisation und Gasleitungsnetz

Die Sanierung des Wasserwerks Brambach ist eines der größten Einzelprojekte, das die Stadtwerke
Schramberg in diesem Jahr „schultern“. 40 Jahre sind seit der Einweihung vergangen – Ausstattung der Behälter und des Gebäudes sowie die technische Ausstattung werden den heutigen  Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Stadtwerke nehmen diese Modernisierung auch zum
Anlass, konzeptionell etwas zu ändern. Denn das Wasserwerk Brambach wird im Zuge der Renovierung zu einem reinen Pumpwerk mit Vorratsbehälter für die Wasserversorgung von Sulgen und Waldmössingen umgebaut. Die gesamte Maßnahme kostet voraussichtlich rund 1,05 Millionen Euro.

„Das Wasserwerk Brambach ist einfach in die Jahre gekommen“, sagt der Technische Leiter der Stadtwerke, Christoph Huber. Deshalb sei es nun an der Zeit, Gebäude und Technik grundlegend zu sanieren. Der Startschuss soll im April dieses Jahres fallen, abgeschlossen sein wird die Maßnahme dann aber erst im Jahr 2007. „Wir haben zwei Bauabschnitte gebildet. In diesem Jahr investieren
wir rund 600 000 Euro und im kommenden sind es 450 000 Euro“, erklärt Huber. Der Zahn der Zeit hat
seine Spuren hinterlassen, deshalb müssen in den Behälterkammern die Betondecken saniert werden. Die Ausstattung der Behälter und des Gebäudes entsprechen inzwischen auch nicht mehr dem Stand der Technik – das Regelwerk sowie die Vorschriften wurden in den vergangenen
Jahren geändert und verschärft. „Deshalb müssen wir auch die Ausstattung der Elektrotechnik und der Hydraulik den aktuellen Erkenntnissen anpassen“, so Christoph Huber. Die neue Konzeption sieht vor, dass das Wasserwerk Brambach als reines Pumpwerk mit Vorratsbehältern für Sulgen und Waldmössingen erhalten bleibt und dort kein Wasser mehr aufbereitet wird.

Vier Jahrzehnte hat das Wasserwerk Brambach inzwischen „auf dem Buckel“. Es wurde zwischen 1962 und 1965 gebaut und offiziell am 28. Oktober 1965 eingeweiht. Im Brambach wird Wasser aus den Tiefbrunnen Vierhäuser I und II, Brambach III sowie Scheuernbauernhof aufbereitet und in rund 1300 Kubikmeter fassenden Vorratsbehältern gespeichert. Pumpen bringen den größten Teil auf
den Sulger Berg, von dort erfolgt dann die Belieferung der Bürger in den angeschlossenen Gebieten –
überwiegend Hochzone und Niederzone Sulgen. Über das Wasserwerk Brambach werden auch der Stadtteil Waldmössingen und die Gemeinde Seedorf versorgt – allerdings erhalten die Bürger dort nicht ausschließlich Wasser aus den Sulgener Tiefbrunnen. Im Wasserwerk Brambach wird das Tiefbrunnenwasser mit Wasser aus dem Anschluss der Kleinen Kinzig vermischt und auf den Wasserturm auf dem Rodelsberg gepumpt.

(Quelle Stadtwerker 1/06)

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